Heute aus der Themenliste der Generation 45plus: 
„worauf es ankommt“



1.) beim Arbeitssuchenden
2.) ein Umdenken in den Unternehmen
3.) Unterstützung seitens Politik, Medien und den involvierten Institutionen
4.) die demographische Entwicklung
5.) allgemeine Wirtschaftslage




1.) Beim Arbeitssuchenden:

An einem „3 Säulenprogramm“ arbeiten:

* Das Erfahrungswissen: Die Stärken der Älteren! Diese Schlüsselqualifikationen
genauer definieren und anbieten (soziale Kompetenz, Lösungskompetenz, Konfliktfähigkeit,
Verantwortungsbewusstsein…..) und auch jetzt, in dieser Situation verwenden!!
* Das Fachwissen: eine 2. Stärke der Älteren: am Laufenden bleiben
* Die Zukunftstauglichkeit: eher eine Schwäche der Älteren, bzw. wird das so gesehen: 
Hier gilt es, aktuelles, wichtiges Wissen aufzubauen: EDV (Officeprogramme, ev. 
ECDL-Führerschein, neue Medien (Internet), Sprachen 
 
Alle Möglichkeiten der Jobsuche in den Medien nutzen:

* Zeitungen, Jobsites im Internet, 
* persönliche Kontakte nutzen und den verdeckten
Stellenmarkt bearbeiten (rd. 70 % der Stellen 
wären bei den Unternehmen selbst zu finden)

Bewerbungsstrategien: 

zielgruppenorientiert, die wichtigsten Tipps selektieren und anwenden (Erfahrungswissen definieren und als Stärke entsprechend vermarkten).


An einem Beziehungsnetzwerk arbeiten :

* Eigeninitiative zeigen und seine Stärken (Schlüsselqualifikationen) auch und gerade in 
dieser Situation einsetzen
* im Netzwerk mit Gleichgesinnten ein 
* externes Beziehungsnetzwerk aufbauen (Firmenkontakte, Institutionen, Medien, Politik) 
* Selbstmarketing für sich bzw. für die älteren Arbeitssuchenden/Arbeitnehmer betreiben

2.) Ein Umdenken in den Unternehmen:

Dringender Handlungsbedarf: Reife als Wert und Erfahrungswissen als wichtigstes Humankapital müssen und werden wieder entdeckt werden, nicht erst dann, wenn es die demographische Entwicklung erzwingen wird.

Einer der wichtigsten Aufgaben, um die Beschäftigungssicherheit für ältere, erfahrene Beschäftigte zu erhöhen, besteht darin, die verkürzten Sichtweisen und Vorurteile in den Unternehmen in bezug auf die Berufs- und Arbeitserfahrung aufzuweichen und zu verändern 

Innovative Arbeitgeber können sich schon jetzt auf diesem Feld Lorbeeren holen, bevor sie von der demographischen Entwicklung eingeholt werden.

Neben den normalen Veränderungen auf Grund von Globalisierung, Strukturwandel, technischer Fortschritt und EU Erweiterung ist aber auch klar zu erkennen, dass es sich teilweise um krankhafte Entwicklungen handelt. 


3.) Unterstützung seitens Politik, Medien und den 
involvierten Institutionen:


Wirklich einmal in der Praxis einen Schulterschluss wagen, um den Generationenvertrag zu sichern. Weg von der Oberflächlichkeit, raus aus den Schlagzeilen, die Parteipolitik einmal als zweitrangig erachten. Beständigkeit und Nachhaltigkeit ist gefordert. Hin zu gemeinsamen Handeln und die betroffene, ältere Generation in die Überlegungen aktiv einbeziehen. Nicht über sie reden, sondern mit ihnen. Die Potenziale der Älteren nutzen.



4.) Die demographische Entwicklung:

Wird ein Comeback der Älteren erforderlich machen bzw. erzwingen. Wir wollen aber darauf nicht warten oder und auch nicht darauf ausreden. Jetzt daran arbeiten, um ein schnelleres Umdenken und Handeln zu erreichen.



5.) Die allgemeine Wirtschaftslage:


Hat natürlich eine maßgebende Bedeutung, soll aber ebenfalls keine Ausrede sein, um die Punkte 1 – 3 nicht schon jetzt anzugehen.



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Mit freundlichen Grüßen

Roman Valent

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